Das Freiburger Studierenden-Orchester – oder kurz FSO – gehört mit seinen regelmäßig rund 60 bis 70 aktiven Mitgliedern zu den großen Laien-Sinfonieorchestern Freiburgs. Als Nachfolger der Studentensinfonietta bereits im Jahr 1998 gegründet, steht es seit seiner Abtrennung von der Thomas-Morus-Burse im Jahr 2006 finanziell wie organisatorisch als gemeinnütziger eingetragener Verein komplett auf eigenen Füßen.

Es besteht zum überwiegenden Teil aus Studierenden aller erdenklichen Fachrichtungen – von Medizin und Jura über Psychologie und Komposition bis Soziologie und Mathematik –, doch auch anderweitig Auszubildende, FSJ-Leistende, Berufstätige und Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gehören zu seinen Mitgliedern. Das Freiburger Studierenden-Orchester erarbeitet jedes Semester ein sinfonisches Programm bestehend aus Sinfonien, sinfonischen Dichtungen, Ouvertüren und Solokonzerten – zumeist (jedoch nicht immer) aus der Klassik und der Romantik –, welches am Semesterende zur Aufführung gebracht wird. Bei der Erarbeitung der Programme ist nicht allein das Ergebnis das Ziel des FSO; daneben liegt auch ein besonderes Augenmerk darauf, dass allen Mitgliedern die Musik zugänglich und verständlich gemacht wird.

Hierfür gibt es neben der musikalischen Besprechung während der regelmäßigen Tuttiproben mehrmals im Semester Registerproben in kleinen Gruppen, für deren Leitung stets Musiker aus den beiden großen Profi-Orchestern der Stadt – dem SWR Symphonieorchester und dem Philharmonischen Orchester Freiburg – verpflichtet werden. Auch für die Solo-Stimmen in Konzerten können regelmäßig aus diesen Orchestern Musiker, aber auch Professoren oder fortgeschrittene Studierende an den Musikhochschulen gewonnen werden.